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Brauner anzug 24

Cover der Erstausgabe

Der Mann im braunen Anzug (The Man in the Brown Suit) ist der vierte Kriminalroman von Agatha Christie.

Es ermitteln Anne Beddingfeld und erstmals Colonel Johnny Race.

Veröffentlichung Bearbeiten

Er erschien zuerst im Vereinigten Königreich am 22. August 1924 bei The Bodley Head. In den USA erschien der Roman im selben jahr zuerst in drei Teilen im Blue Book Magazine und dann als Buchausgabe bei Dodd, Mead and Company.

Die deutsche Erstausgabe wurde 1963 im Scherz Verlag in der bis heute verwendeten Übersetzung von Margret Haas veröffentlicht.

Handlung Bearbeiten

Nach dem Tod ihres Vaters, eines Archäologen, steht Anne Beddingfeld völlig mittellos da. Ihr ganzes Leben hat sie auf dem Land gelebt. Nun will sie sich in London eine neue, eigene Existenz aufbauen. Von einem erfolglosen Bewerbungsgespräch zurückkehrend, steht sie auf dem Bahnsteig der U-Bahn-Station Hyde Park Corner. Sie steht einem Mann gegenüber, dieser blickt über ihre Schulter und erschrickt so sehr, dass er ins Taumeln gerät, auf die Schienen stürzt und getötet wird. Ein Arzt ist sofort zur Stelle, kann aber nur noch den Tod feststellen. Der Arzt verschwindet plötzlich, verliert aber einen kleinen Zettel. Anne hebt den Zettel auf. Darauf steht: 17. 122 Kilmorden Castle. Die offizielle Version über den Tod des Unbekannten, der als L. B. Carton identifiziert wird, lautet Selbstmord. In seiner Tasche findet man einen Besichtigungsschein eines Immobilienmaklers für ein zu vermietendes Haus - The Mill House in Marlow. Am nächsten Tag berichten die Zeitungen, dass in diesem Haus eine tote Frau gefunden wurde – erwürgt. Das Haus gehört dem Parlamentsmitglied Sir Eustace Pedler, der im Urlaub an der französischen Riviera ist. Anne war im Krieg Krankenschwester, deshalb fällt ihr nun auf, dass der „Arzt“, der den Toten untersucht hat, dies nicht so gemacht hat, wie sie es von den Ärzten aus dem Krieg her kannte. Sie entscheidet sich zu Scotland Yard zu gehen, die jedoch ihre Schilderungen nicht ernst nimmt. Sie trifft sich daraufhin mit Lord Naseby, Herausgeber der Zeitung „Daily Budget“. Dieser bietet ihr an, falls sie etwas Interessantes über den Selbstmord in der U-Bahn herausfände, dies in seiner Zeitung zu veröffentlichen. Nach fruchtlosen Ermittlungen in Mill House findet Anne heraus, dass Kilmorden Castle der Name eines Schiffes ist, das am 17. Januar 1922 von Southampton mit dem Ziel Kapstadt auslaufen soll. Mit der finanziellen Unterstützung von Lord Naseby bucht sie eine Passage auf diesem Schiff. An Bord macht Anne die Bekanntschaft der anderen Passagiere. Ebenso auf dem Schiff ist Sir Eustace Pedler, der von der Regierung beauftragt wurde, ein vertrauliches Dokument zu General Smuts nach Südafrika zu bringen. Er entpuppt sich als ein krimineller Diamantenschmuggler, der, seine Position ausnutzend, schwere Verbrechen auf internationalem Niveau und im großen Stil begeht. Nach zahlreichen Verwicklungen, bei denen die Handlung manche Haken schlägt, können John Eardsley und Race Sir Eustace als Täter und Drahtzieher zur Strecke bringen. John und Anne heiraten und ziehen nach Südafrika. Sie ziehen auf einer Insel im Sambesi, während Colonel Race das Familienvermögen und den -grundbesitz verwaltet.

Personen Bearbeiten

Anmerkungen und Bezüge zu anderen WerkenBearbeiten

Verfilmungen Bearbeiten

Das Buch wurde 1989 von der Alan Shayne Productions in Verbindung mit Warner Brothers Television als Fernsehfilm adaptiert. Die Verfilmung verlegt die Handlung aus den 1920er Jahren in die Gegenwart, was zu großen Veränderungen gegenüber der Vorlage führt.

Vertonungen Bearbeiten

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