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Hercule Poirots Weihnachten (Originaltitel: Hercule Poirot's Christmas) ist der 24. Roman von Agatha Christie und der siebzehnte Roman, in dem Meisterdetektiv Hercule Poirot ermittelt. Er wurde 1938 veröffentlicht, die deutsche Erstübersetzung erschien 1961.


HandlungBearbeiten

Der unleidliche Alte Simeon Lee lädt zu Weihnachten, unter dem Vorwand, mit alten Fehden aufzuräumen, seine Familie auf den Landsitz Gorston Hall ein. Dort kümmern sich Sohn Alfred, dem Vater sehr ergeben, und seine Gattin Lydia, die Simeon nicht ausstehen kann, um ihn. Simeons Söhne George, ein Parlamentarier, und David, ein Träumer, treffen mit ihren Frauen Magdalene und Hilda ein. Schließlich kommt auch Harry Lee, Alfreds lange verschollener Bruder, der oft als "Schandfleck" der Familie bezeichnet wird, an. Außerdem stellt Simeon den übrigen Lees seine Enkelin Pilar Estravados, die Tochter von Alfreds, Georges, Harrys und Davids Schwester Jennifer, vor. An diesem Abend kommt auch Stephen Farr, der Sohn von Simeon Lees altem Freund Ebenezer aus Südafrika an. Dieser und Pilar kennen sich bereits aus dem Zug. Spannungen entstehen zwischen den Familienmitgliedern, während Simeon immer mehr an Pilar Gefallen findet, und ihr letztendlich auch die Menge an ungeschliffenen Diamanten zeigt, die er als Erinnerung aus Südafrika mitgenommen hatte. Am Nachmittag des Heiligen Abends ruft Simeon schließlich seine Familie zusammen. Während die übrigen eintreffen, berät er sich am Telefon mit seinem Anwalt über eine Testamentsänderung. Im Anschluss an das Telefonat beschimpft er seine Söhne als verweichlichte Taugenichtse und stellt Pilar als einzig wohlgeratene Person in seiner Nachkommenschaft dar. Kurze Zeit später lässt der alte Butler Tressilian Inspektor Sugden, der unter dem Vorwand, für das Waisenhaus zu sammeln ein. Als Tressilian dies Simeons Kammerdiener Horbury mitteilt, lässt dieser aus Schreck eine Tasse fallen. Nach dem Abendessen schließlich ertönen Lärm und ein schrecklicher Schrei aus Simeon Lees Zimmer. Die Familie stürzt hinauf, jedoch müssen Stephen Farr und Harry Lee erst die Türe einrammen, um sich Zutritt zu verschaffen. Dort finden sie Simeon Lee mit aufgeschnittener Kehle in einer Blutlache liegend vor. Zufälligerweise findet auch Inspektor Sugden sich am Tatort ein und bekommt mit, wie Pilar Estravados sich nach einem Dübel und einem Stück Gummi bückt.

Währenddessen verbringt Hercule Poirot bei Colonel Johnson den Heiligen Abend, als der Colonel von Sugden verständigt wird. Poirot und er machen sich auf den Weg zum Tatort.

Fortsetzung folgt.

PersonenBearbeiten

Hercule Poirot, belgischer Detektiv

Colonel Johnson, sein Freund und Polizeivorstand der Grafschaft

Inspektor Sugden, Polizist

Simeon Lee, reicher alter Mann, sehr unleidlich

Alfred Lee, sein Sohn, sehr sanft und ergeben

Lydia Lee, Alfreds Frau

David Lee, Simeons Sohn, ein Träumer

Hilda Lee, Davids Frau, kräftig

George Lee, Simeons Sohn, geldgieriger Parlamentarier

Magdalene Lee, Georges Frau, eine "platinblonde Erscheinung"

Harry Lee, Simeons Sohn, "Schandfleck der Familie"

Pilar Estravados, Simeons Enkelin aus Spanien

Stephen Farr, aus Südafrika angereist

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